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Schlüsselkreuz Das Schlüsselkreuz, ein einmaliges Gemeinschafts- projekt von Justiz und evangelischer Kirche, steht zwischen Greiffenberg und Günterberg auf freiem Feld und lädt zum Verweilen ein. Sehenswerte Kirchen in der Umgebung: Bruchhagen, Wilmersdorf, Görlsdorf und Steinhöfel (Zugang über das Pfarramt in Greiffenberg).
Kirchen in der Uckermark Die Kirchen, die in fast jedem Dorf im Landkreis Uckermark zu finden sind, gehören zu den kostbarsten Kunstschätzen des Landes. Meistens ist die Kirche das älteste Bauwerk und Wahrzeichen des Ortes. Durch die Reformation wurde 1539 der evangelische Glaube die offizielle Religion in der Mark Brandenburg. Der regelmäßige Gang in die Kirche gehörte zum Leben dazu. Jedoch waren in den Dörfern die Pfarrstellen oft nicht besetzt, sodass die Küster aus der Bibel lasen und gleichzeitig Ordnungshüter des Ortes waren. Die Organisation der Pfarren (Pfarrämter) veränderten sich nach ungefähr 100 Jahren, sie wurden nun der Größe und Siedlungsform angepasst.
Die Uckermark, die etwa ab dem 7. Jahrhundert von Slaven besiedelt war, wurde beginnend Ende des 12. Jahrhunderts, hauptsächlich aber im frühen 13. Jahrhundert von niederdeutschen Siedlern besetzt. Diese übertrugen ihre Kultur, ihre Lebensart sowie ihren Glauben auf dieses Gebiet. Somit verdankt die Uckermark diesen Siedlern die Dorfkirchen, welche bis heute unsere Landschaft prägen. Um die Kirchengebäude entstanden auch Wehrkirchen und Feldsteinmauern, da die Uckermark ein umkämpftes Grenzgebiet war. Nach dem Dreißigjährigen Krieg waren viele Kirchen zerstört, die beim Wiederaufbau dann modernisiert wurden. So entstanden gelungene Kombinationen aus Feld- und Backstein, z.B. bei der Kirche in Güstow.
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Die Kirchen des Kirchenkreises werden in dem Kirchenführer von Pfr. Dr. M. Friske beschrieben. Dieser Kirchenführer ist in der Superintendentur in Prenzlau und in den meisten Pfarrämtern erhältlich. (Preis: 13,90 €) |
Kirchenmusik im Kirchenkreis Uckermark
Die Verantwortung für Kirchenmusik und Orgeln liegt in den Händen des Kreiskantors Hannes Ludwig, Kontakt siehe Musik-Seite.
"Die Heiden von Kummerow" stammen aus der Uckermark, genauer aus Biesenbrow, denn dieser Ort stand Ehm Welk bei seinem Roman vor Augen. Der Ort Biesenbrow gehört heute zum Pfarramt Schönermark. Auf dem Friedhof, von dem die Kirche umgeben ist, befinden sich die Gräber von der Mutter und der Schwester Ehm Welks. Das Schulhaus, das der Schriftsteller besuchte, gehört der Kirchengemeinde. Dort und in der Kirche gibt es kleine Ausstellungen zu Ehm Welk und seinem berühmten Roman. Das Pfarrhaus verfügt über Fremdenzimmer mit sechs Betten. Außerdem gehören zum Pfarrgrundstück zwei Stallgebäude.
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